Meine Radreisen
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Der Osten III

Die Grenze nach Polen

35. Etappe von Königstein nach Görlitz - 105 Km

Bevor ich den Neiße Fluss und somit die Grenze zu Polen erreicht hatte, war noch das Elbsandsteingebirge zu überwinden. In dieser Region dehnt sich die Tschechei bis in das Lausitzer Bergland aus und der Grenzverlauf gleicht einer großen Beule. Ich entschied mich, den etwas direkteren Weg in Richtung Zittau zu nehmen, der gut zu befahren war. Ich verließ die Elbe zunächst in Richtung Mezni Louka, die Strecke führt hier durch die Böhmische Schweiz. Über Dittersbach ging es nach Chribska und von dort nach Varnsdorf, den Grenzübergang nach Deutschland. In Zittau erreichte ich den Grenzfluss und über Leuna fuhr ich, fast immer in unmittelbarer Nähe zum Fluss nach Görlitz. Übernachtung auf einem Campingplatz.

 

Streckenprofil: erst schwer, dann leicht. Die Route verläuft fast ausschließlich auf asphaltierten Wegen.

35 Königstein nach Görlitz.GPX
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36. Etappe von Görlitz nach Guben - 135 Km

Die Neiße ist in dieser Region noch ein recht schmaler Fluss und so führt der Radfernweg, anders als am Vortag, teilweise auch auf wenig befahrenen Verkehrswegen durch das Umland. Über Rothenburt o.L. ging es nach Bad Muskau und dann weiter nach Forst in der Lausitz. Hier befindet sich das Lausitzer Braunkohlerevier und in Sichtnähe ein großes Kraftwerk. Die Route hatte sich mitlerweile wieder der Neiße angenähert und führt auf, oder neben dem Deich auf gut ausgebauten Wirtschaftswegen. Es ist eine reine, wenig besiedelte Naturlandschaft mit vielen Vögeln, die einem hier begegnen und einem ungetrübten Blick auf polnisches Gebiet. Wetterbedingte Übernachtung in einem Privatzimmer.

 

Streckenprofil: leicht. Die Route verläuft ausschließlich auf asphaltierten Wegen.

36 Görlitz nach Guben.GPX
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37. Etappe von Guben nach Kienitz - 122 Km

Von Guben ging es weiter nordwärts, teils direkt auf dem Oderdeich, oder durch das Vorland. Die nächste etwas größere Stadt war Eisenhüttenstadt, die bei mir einen recht erbärmlichen Eindruck hinterlassen hat. Der Weg auf dem Deich ging weiter nach Frankfurt/Oder, mit einer schönen Innenstadt. Der weitere Weg zum Etappenziel ist so dünn besiedelt, dass man eigentlich niemandem begegnet, außer anderen Fahrradfahrern, oftmals ebenfalls mit Reisegepäck. Wer auf dem Fahrrad Meter machen will, fühlt sich auf dieser Strecke bestimmt sehr wohl, denn es geht brettflach daher. Kienitz ist ein sehr kleiner Ort, bietet aber einen sehr familiären Campingplatz direkt am Hafen.

 

Streckenprofil: leicht. Die Route verläuft ausschließlich auf asphaltierten Wegen.

Radweg an der Oder

37 Guben nach Kienitz.GPX
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38. Etappe von Kienitz nach Löcknitz - 132 Km

Das Oder Radweg zeigt sich auch in diesem Streckenabschnitt von seiner schönsten Seite. Natur so weit das Auge reicht, ab und zu ein paar Angler am Fluß, sonst nichts. Der Weg verläuft durch den Nationalpark Unteres Odertal, bis an dem Örtchen Stützkow der Radweg an die Alte Oder verschwenkt. Ich erreiche die Kleinstadt Schwedt/Oder mit einer netten Promenade. Nach einer kurzen Rast und einem Umweg wegen Bauarbeiten erreiche ich Gartz/Oder. Nur noch ein paar Kilometer nach Mescherin und dann heißt es Abschied nehmen von der Oder, denn diese fließt weiter in Richtung Stettin. Mein Weg führt über Tantow und Krakow nach Löcknitz, dem heutigen Tagesziel.

 

Streckenprofil: leicht. Die Route verläuft ausschließlich auf asphaltierten Wegen.

Die Alte Oder in der Nähe von Schwedt

38 Kienitz nach Löcknitz.GPX
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39. Etappe von Löcknitz nach Neppermin (Usedom) - 127 Km

Ich habe Löcknitz in nördliche Richtung entlang der L283 verlassen und bin weiter dem Oder-Neiße-Radweg gefolgt. Der Weg führt durch viele Waldstücke und ist wenig befahren. Kleinere Ansiedlungen wie Grünhof oder Glashütte boten nicht viel sehenswertes. In Hintersee knickt der Radweg nach rechts auf eine ehemalige Bahntrasse und führt direkt zum Stettiner Haff. In Ried endet die Trasse und nun ging es entlang der Ostseeküste nach Ueckermünde. Weiter führte ein ruhiger Streckenabschnitt in Richtung Anklam. Hier habe ich mit der Fähre den Peenestrom nach Usedom überquert. Der nächste Streckenabschnitt führte entlang des Haffs nach Heringsdorf. Da der Ort völlig übervölkert war, fuhr ich etwas weiter in das Innere der Insel nach Neppermin, wo die Tagesetappe endete.

 

Streckenprofil: leicht. Die Route verläuft meist auf asphaltierten, oder geschotterten Wegen.

Fähre über den Peenestrom

Das wohl am häufigsten aufgestellte Verkehrsschild

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